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Start für Forschungsprojekt KISTRA - Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) zur Früherkennung von Straftaten

Am 01. Juli 2020 ist das Forschungsprojekt KISTRA (Einsatz von KI zur Früherkennung von Straftaten) gestartet. Ziel ist die Erforschung der Möglichkeiten und Rahmenbedingungen für den ethisch und rechtlich vertretbaren Einsatz von Künstlicher Intelligenz durch Sicherheitsbehörden zur frühzeitigen Erkennung und Prävention von Straftaten der Hasskriminalität.

KISTRA erforscht die mögliche Anwendung von KI in Sicherheitsbehörden in einem ganzheitlichen Ansatz: Sowohl technische, als auch sozialwissenschaftliche, ethische und rechtliche Betrachtungen werden im Projekt berücksichtigt. Zu den übergeordneten Zielen gehören unter anderem:

  • die Betrachtung der Rechtmäßigkeit und der ethischen Vertretbarkeit der angestrebten KI-Lösungen und daraus resultierender Methoden für Sicherheitsbehörden,
  • die Erkennung und sozialwissenschaftliche Betrachtung politisch motivierter Hassreden und „Hasskriminalität“ im Internet,
  • die Erarbeitung und Implementierung von adaptiven KI-Methoden zur Unterstützung der polizeilichen strafrechtlichen Bewertung von Vorgängen, die Hasskriminalität betreffen, sowie
  • die ganzheitliche Betrachtung der einzelnen technischen Komponenten und wissenschaftlichen Ergebnisse und deren Übertragung in eine technische Gesamtlösung (Framework).